CDU beantragt Prüfung digitaler Stadtinformation
Die Verwaltung soll prüfen, wie Informationen künftig moderner und wirksamer im Stadtbild platziert werden können.
Die CDU-Fraktion hat in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing am 04. März 2026 beantragt zu prüfen, wie die Stadtinformation im öffentlichen Raum digital weiterentwickelt werden kann. Ziel ist es, Veranstaltungen, Kultur, Vereine, Gastronomie und Einzelhandel sichtbarer zu machen und die Innenstadt als zentralen Standort zu stärken.
Geprüft werden sollen unter anderem digitale Informationsstelen in der Innenstadt, ein zentrales Stadtdisplay etwa am Bürgerhaus sowie größere Displays an Hauptverkehrsstraßen. Auch eine mögliche Reduzierung der bisherigen Dreiecksständer soll einbezogen werden.
Digitale Formate können Informationen gebündelt und in Echtzeit darstellen. Sie erreichen auch Menschen, die städtische Online-Angebote bislang kaum nutzen. Gleichzeitig bietet sich die Chance, das Stadtbild klarer zu strukturieren.
Der Antrag legt keine Umsetzung fest. Die Verwaltung soll zunächst belastbare Zahlen liefern. Dazu gehören Investitions- und Betriebskosten, mögliche Standorte, technische Anforderungen sowie Optionen zur Refinanzierung und Fördermittel.
„Unsere Innenstadt muss sichtbar und attraktiv bleiben. Digitale Stadtinformation kann dazu beitragen. Entscheidend ist aber, dass wir auf einer soliden Grundlage entscheiden und Kosten und Nutzen sauber abwägen“, sagt Ratsmitglied Philipp Wiese.
Die CDU will damit eine fundierte Entscheidungsbasis schaffen, bevor über konkrete Maßnahmen entschieden wird.